
Bei einem gemütlichen Spaziergang rund um den Karlstein halten wir Ausschau nach den ersten blühenden Orchideen und lernen ihre Lebensräume kennen. Mit etwas Glück entdecken wir Arten wie das Knabenkraut, die Ragwurz oder das Waldvögelein.
Treffpunkt: Grillstelle am Karlstein, 9.00 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden
Interessierte Naturfreunde sind herzlich eingeladen. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Bei Starkregen entfällt der Spaziergang.

Nimm dir an einem der Tage einfach eine Stunde Zeit, um Vögel zu beobachten und zu zählen – ganz entspannt von einem festen Ort aus, zum Beispiel im Garten, auf dem Balkon oder im Park.
Warum ist das wichtig?
Nur durch viele Teilnehmer können wir erkennen, wie es unseren heimischen Vögeln geht. So lassen sich Veränderungen frühzeitig entdecken und wir können besser helfen, wenn Arten
zurückgehen.
So funktioniert’s:
Zeitpunkt:
Zähle eine Stunde lang am Aktionswochenende (8.–10. Mai).
Wichtig: Melde nur die Vögel, die du in dieser einen Stunde gesehen hast.
Deine Ergebnisse kannst du bis zum 18. Mai eintragen über das Online Formular oder die kostenlose NABU-App „Vogelwelt“
Ort:
Beobachte Vögel in der Nähe von Menschen – also z. B. im Garten, auf dem Balkon, im Park oder im Wohngebiet.
Bitte bleib an einem festen Platz und gehe nicht spazieren.
Zählen leicht gemacht:
Damit du Vögel nicht doppelt zählst:
Notiere pro Art immer die höchste Anzahl, die du gleichzeitig siehst.
Beispiel:
Du siehst erst 2 Spatzen, später 4 gleichzeitig → dann notierst du 4.
Du kannst auch fliegende Vögel mitzählen.
Und wenn du einen Vogel nur hörst, ihn aber sicher erkennst, zählt auch das!
Eine Stunde Natur genießen – und gleichzeitig etwas wirklich Wichtiges beitragen. Jede Beobachtung hilft!

Sonntag, 26. April 2026, 7:00 Uhr
Der NABU Weinstadt lädt herzlich zu einer stimmungsvollen Frühwanderung ein. In den frühen Morgenstunden, wenn die Natur erwacht, erleben wir die faszinierende Welt der Vogelstimmen. Unter der fachkundigen Leitung von Dr. H. Schlüter lernen Sie, verschiedene Arten zu hören und zu unterscheiden – für alle, die Lust auf Natur, frische Luft und neue Eindrücke haben.
Treffpunkt ist der Parkplatz am Remstalgymnasium. Im Anschluss lassen wir den Morgen gemütlich bei einem gemeinsamen Frühstück ausklingen.
Bitte um Anmeldung per E-mail an [email protected]
Kommen Sie mit uns auf Entdeckungstour!

Letzte Woche haben Mitglieder des NABU Weinstadt vor dem Wildbienenhaus zwischen Endersbach und Großheppch ein neues Staudenbeet angelegt. Ziel ist es, einen artenreichen Lebensraum zu schaffen, der heimischen Wildbienen und anderen Insekten sowohl Nahrung als auch Schutz bietet.Dabei wurden ausschließlich standortgerechte, heimische Pflanzen verwendet. Dazu zählen unter anderem das schmalblättrige Lungenkraut, das bereits im zeitigen Frühjahr wichtige Nektarquellen bereitstellt, der Haarstrang, der zwar erst nach vier bis fünf Jahren zur Blüte kommt, dann aber mit seinen großen Dolden zahlreiche Insekten anzieht, die seltene Schaben-Königskerze, sowie die Knäuel-Glockenblume mit ihren dichten Büscheln aus violetten, glockenförmigen Blüten.Sie zeichnen sich durch unterschiedliche Blütezeiten und -formen aus und schaffen so über einen langen Zeitraum hinweg ein abwechslungsreiches Blütenangebot. Erst in ihrer Gesamtheit bieten sie Wildbienen und anderen Bestäubern eine wertvolle und kontinuierliche Nahrungsgrundlage. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Spendern, die solche Projekte in unserer unmittelbaren Umgebung möglich machen und damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Natur leisten.
Lust auf frische Luft, schöne Natur und einen Tag fern vom Alltag? Dann kommt mit auf unseren Jahresausflug in den Nationalpark Schwarzwald!
Wir haben ein wetterabhängiges Programm für euch vorbereitet, egal ob Sonnenschein oder Wolkenbruch-Romantik: Freut euch auf Natur, Bewegung, entspannte gemeinsame Zeit und den Besuch des Nationalparkzentrums Ruhestein.
Die wichtigsten Infos:
Datum: So, 19.07
Uhrzeit: 8.00 Uhr
Gemeinsame Veranstaltung (ganztägiger Bus-Ausflug) zusammen mit dem NABU Waiblingen
Führung: Bruno Lorinser
Abfahrt: Remstalgymnasium Endersbach
Preis für Mitglieder pro Person: € 20.-
Preis für Nicht-Mitglieder: € 30.-
Anmeldung bitte bei NABU Weinstadt bis Ende April per e-mail an:
Wir freuen uns auf einen tollen Tag mit euch!

Ein vertrautes und faszinierendes Naturschauspiel. Doch hinter ihren schillernden Federkleidern und ihrem beeindruckend
vielseitigen Gesang verbirgt sich eine besorgniserregende Entwicklung: In Deutschland wurde der Star auf der Roten Liste direkt als „gefährdet“ eingestuft und hat
dabei sogar die Vorwarnliste übersprungen. Einst ein häufiger Allerweltsvogel, zählt er heute zu den zunehmend bedrohten Arten.
Die Ursachen dafür sind vielfältig. Immer weniger Viehweiden bedeuten auch weniger Insekten. Gleichzeitig verschwinden beerenreiche Hecken aus unserer Landschaft, die ihm besonders im Spätsommer
und Herbst Nahrung bieten. Der Einsatz von Agrochemikalien verschärft die Situation zusätzlich, da er die Bestände an Nahrungsinsekten drastisch reduziert.
Doch nicht nur die Nahrung wird knapp, auch geeignete Brutplätze sind zunehmend Mangelware. Der Star ist ein Höhlenbrüter und sucht seine Nistplätze bevorzugt in alten Bäumen mit natürlichen
Höhlen. Solche Strukturen finden sich jedoch immer seltener.
Umso wichtiger ist es, aktiv gegenzusteuern. Wir können helfen, indem wir naturnahe Lebensräume schaffen und erhalten. Der Schutz alter Baumbestände an Wald- und Feldrändern und Parkanlagen
spielt dabei eine zentrale Rolle. Laubbäume, Totholz mit Spechthöhlen oder alte Obstbäume mit ausgefaulten Astlöchern bieten ideale Voraussetzungen für Brutstätten. Zusätzlich kann das Anbringen
mehrerer Nistkästen an einem Ort die Ansiedlung des geselligen Vogels gezielt unterstützen. Auch das Zulassen von „wilderen“ Ecken im Garten und der Verzicht auf Pestizide leisten einen wichtigen
Beitrag.
Mit etwas Aufmerksamkeit und Engagement können wir dazu beitragen, dass der Star auch in Zukunft ein fester Bestandteil unserer Landschaft bleibt und uns weiterhin mit seinem schillernden
Aussehen und seinem außergewöhnlichen Gesang begeistert.
Wir wünschen frohe Ostern, viele schöne Beobachtungen in der Natur und freuen uns auf das lebendige Treiben sowie den unverwechselbar vielseitigen Gesang unserer Stare.

Heute haben wir - die NABU-Gruppe Weinstadt, zusammen mit dem KlimaBündnis Weinstadt - in stillem Gedenken an unseren verstorbenen langjährigen Vorsitzenden Dr. Herrmann Spiess, auf dem alten Friedhof in Endersbach einen besonderen Baum gepflanzt. Mit dem Speierling haben wir bewusst eine Baumart gewählt, die ihm sehr am Herzen lag. Dieser seltene und zugleich robuste Baum steht sinnbildlich für das, was Dr. Spiess für uns war: beständig, wertvoll und tief verwurzelt im Engagement für Natur und Umwelt. Die Pflanzung ist für uns mehr als eine Geste – sie ist ein lebendiges Zeichen der Erinnerung und des Dankes für seinen unermüdlichen Einsatz beim NABU Weinstadt. Möge der Speierling wachsen und gedeihen und uns stets an sein Wirken und seine Leidenschaft für den Naturschutz erinnern. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Traditionell ist der NABU für einen Abschnitt des “historischen Mühlkanals” in Enderbach zuständig. Trotz Dauerregens waren 10 Erwachsene und 4 Kinder hochmotiviert. Mit viel Einsatz wurden die Uferböschungen vom dichten Brombeerwuchs befreit und das Bachbett von reichlich Unrat und Totholz geräumt. Auch wenn am Ende alle vollkommen nass und ordentlich verdreckt waren, die Motivation und die gute Stimmung hielten bis zum Schluss an. Ein besonderer Dank gilt dem Obstbauverein Endersbach, der seine beheizte Scheune zum Aufwärmen zur Verfügung stellte. Dort konnte anschließend auch das von der Stadt Weinstadt bereitgestellte Vesper in geselliger Runde eingenommen werden.
Vielen Dank an alle Beteiligten für den tatkräftigen Einsatz für unsere
Natur!

Mit den ersten milden Temperaturen beginnt wieder die Zeit der Amphibienwanderung. Kröten, Frösche und Molche verlassen
ihre
Winterquartiere und machen sich auf den oft weiten Weg zu den Gewässern, in denen sie selbst geschlüpft sind, um dort zu laichen. Dieser natürliche Kreislauf ist ein wichtiger Bestandteil unseres
heimischen
Ökosystems.
Auf ihrem Weg müssen die Tiere jedoch häufig Straßen überqueren. Besonders in den Abend- und Nachtstunden sowie bei feuchter
Witterung ist daher mit vermehrtem Amphibienaufkommen zu rechnen. Für die langsam wandernden Tiere bedeutet der Straßenverkehr eine große Gefahr. Aus diesem Grund wird zwischen Weinstadt-Baach
und Baltmannsweiler die Straße K 1862/K 1210 nachts flexibel, bei Regen und milden Temperaturen, gesperrt.
Wir bitten alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit und eine angepasste Geschwindigkeit in gekennzeichneten Bereichen. Jede vorsichtige Fahrt trägt dazu bei,
die heimischen Amphibien zu schützen und ihren Bestand langfristig zu sichern.
Ein herzliches Dankeschön gilt auch den freiwilligen Helfern, die sich Jahr für Jahr für den Schutz der Tiere engagieren.
Wir freuen uns sehr über die positive Entwicklung unserer Weinstädter NABU-
Gruppe:
Im Jahr 2025 konnten wir insgesamt 201 neue Mitglieder begrüßen. Besonders erfolgreich war dabei unsere Werbemaßnahme im Dezember, durch die allein 186
neue Mitgliedschaften zustande kamen. Dieses große Interesse an unserer Arbeit
bestärkt uns sehr und motiviert uns für die kommenden Aufgaben.
Wie in den Schreiben und E-Mails an unsere neuen Mitglieder angekündigt, laden wir
herzlich zu einer NABU-Willkommens- und Informationsveranstaltung ein.
Diese findet statt am Mittwoch, 04. März, um 18:30 Uhr
im Restaurant Yia Mas / Lamm,
Prinz-Eugen-Platz 4, Großheppach.
Im Rahmen der Veranstaltung stellen wir die Ziele und Aufgaben der Weinstädter
NABU-Gruppe vor und geben Einblicke in unsere aktuellen Projekte sowie
zukünftigen Vorhaben. Die Veranstaltung soll Raum für Information, Austausch und
ein erstes Kennenlernen bieten.
Neben unseren neuen Mitgliedern sind selbstverständlich auch alle bestehenden
Mitglieder sowie interessierte Gäste herzlich eingeladen.
Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen und auf einen lebendigen Austausch!

Bei leichtem Nieselregen und gefühlt eisigen Temperaturen konnte
NABU-Jugendleiter Hans Ruff 14 Personen begrüßen, die trotz der widrigen
Wetterbedingungen hochmotiviert zur Nistkastenkontrolle erschienen
waren. Die Gruppe setzte sich aus Kindern, Eltern und NABU Mitgliedern
zusammen.
Während unseres rund dreistündigen Rundgangs kontrollierten und
reinigten wir knapp 40 Nistkästen; zudem wurden teilweise fehlende
Deckel ersetzt. Die Kinder stellten dabei fest, dass einige Kästen sogar
doppelt belegt waren, dort wurde also zweimal gebrütet.
Nach dem Arbeitseinsatz stärkten sich alle bei einem zünftigen Vesper
mit Würsten vom offenen Feuer, Brötchen und Apfelschorle.
Die Auftaktveranstaltung des NAJU-Programms 2026 kam bei allen
Teilnehmenden sehr gut an. Die weiteren Termine werden rechtzeitig im
gelben Blättle vorab bekannt gegeben.

Die Naturschutzjugend Weinstadt lädt zu einem kleinen Rundgang am
Schnaiter Streuobstpfad ein.
Wann: Samstag 14.02.26 um 9 Uhr.
Treffpunkt: Parkplatz bei der Schnaiter Sporthalle.
Dauer ca 3 Stunden.
Von dort aus wandern wir an Baumwiesen entlang, kontrollieren dabei die in diesem Gebiet aufgehängten Nistkästen und reinigen sie auch gleichzeitig, indem wir die alten Nester entfernen. Dies ist
insbesondere für Höhlenbrüter sehr wichtig, da sie jedes Jahr ein neues Nest bauen. Anschließend werdet ihr mit einem zünftigen Vesper und Getränken belohnt. Wer mitmachen möchte meldet sich
bitte beim Jugendleiter Hans Ruff,
Telefon 07151 66897 an . Ihr dürft auch gerne auf den Anrufbeantworter sprechen.

Die Vogelzählung im Januar verzeichnete eine Rekordbeteiligung: Über 145.000 Menschen zählten mehr als 3,27 Millionen Vögel – ein Plus von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Ergebnisse sind jedoch ernüchternd. Mit durchschnittlich 32 Vögeln pro Garten wurde der niedrigste Wert seit Beginn der Aktion erreicht. Zum Vergleich: 2011 lag der Durchschnitt noch bei 45,8 Vögeln. Der langjährige Abwärtstrend setzt sich damit fort und betrifft inzwischen auch häufige Arten wie Amseln, Meisen, Finken und Spatzen.
Besonders stark gingen die Bestände der Spatzenarten zurück: Bundesweit wurden 15 Prozent weniger Haussperlinge und 10 Prozent weniger Feldsperlinge gezählt. Trotz dieser Verluste bleibt der Haussperling die am häufigsten beobachtete Vogelart, vor Kohlmeise, Blaumeise, Amsel und Feldsperling.

Am Samstag, den 31. Januar, laden wir herzlich zur jährlichen Nistkastenkontrolle auf dem Karlstein ein. Gemeinsam möchten wir die vorhandenen Nistkästen überprüfen, reinigen und für die
bevorstehende Brutzeit vorbereiten, damit die Vögel, die bei uns zuhause sind, auch in diesem Jahr wieder geeignete und sichere Behausungen vorfinden.
Dabei gibt es viel Spannendes zu entdecken: Welche Vögel haben die Kästen genutzt? Wie sah ihr Nest aus? Und was braucht es, damit sich die Tiere weiterhin bei uns wohlfühlen?
Die Aktion bietet eine schöne Gelegenheit, Natur hautnah zu erleben und ganz nebenbei mehr über den
Schutz unserer heimischen Vogelwelt zu erfahren. Wir freuen uns auf
viele große und kleine Naturfreunde und einen gemeinsamen Tag an der
frischen Luft.
Wir starten um 9.00. Bitte meldet euch hierfür per E-Mail:
[email protected] oder telefonisch bei Harald Maier
015732357432. Bei schlechtem Wetter wird die Aktion auf den 7.02 verschoben.

Am Bietenwasen in Beutelsbach hat sich am vergangenen Wochenende einiges
getan. Nachdem wir aufgrund fehlender Helfer nicht alle anstehenden Arbeiten
angehen konnten, ging es nun endlich spürbar voran. Dank der tatkräftigen
Unterstützung mehrerer Freiwilliger konnten wir die Grenze zu
den Nachbarn größtenteils freimachen und das angefallene Schnittgut auch
direkt entsorgen.
Insgesamt wurden sieben Anhängerladungen Material zum Häckselplatz abgefahren. Das
Ergebnis kann sich sehen lassen und ist ein großer
Schritt nach vorne für dieses besondere Gelände.
Der Bietenwasen ist nicht nur arbeitsintensiv, sondern auch ökologisch sehr
wertvoll. Hier wachsen unter anderem das Zweiblatt und das bleiche Waldvögelein,
beides heimische Orchideenarten. Außerdem gibt es eine Wildbienenwand
sowie einen kleinen Tümpel als wichtigen Lebensraum. Auch Eidechsen
fühlen sich hier wohl und zahlreiche Vogelarten sind
regelmäßig zu beobachten. All das macht den Bietenwasen zu einem artenreichen
und schützenswerten Ort.
Dennoch gibt es dort weiterhin viel zu tun. Wir freuen uns daher jederzeit
über tatkräftige Unterstützung und helfende Hände, um diesen besonderen
Naturraum gemeinsam weiter zu pflegen und zu erhalten.

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.
In diesem Jahr bieten wir wieder eine Vielzahl naturkundlicher Exkursionen in die Natur an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!
Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier in Weinstadt aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren monatlichen Treffen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie beim Vorstand oder über unser Kontaktformular.

Wer flattert denn da durch den Garten? Vom 9. bis 11. Januar lädt der NABU wieder zur „Stunde der Wintervögel“ ein. Eine Stunde lang wird gezählt, beobachtet und entdeckt, welche Vogelarten sich zeigen und wie viele es sind. Jede Teilnahme trägt dazu bei, ein genaueres Bild von Deutschlands Wintervögeln zu gewinnen und Rückschlüsse auf ihre Bestandsentwicklung zu ziehen. Ganz nebenbei macht es einfach Spaß, die heimische Vogelwelt einmal ganz bewusst wahrzunehmen. Ob auf dem Balkon, im Garten oder im Park – der Ort spielt keine Rolle, wichtig ist das Mitmachen. Einfach hinschauen, mitzählen und die Beobachtungen anschließend an den NABU melden.
Im Januar 2025 landete der Haussperling erneut auf Platz eins der häufigsten Besucher. Es folgten Kohlmeise und Blaumeise, die ebenfalls in zahlreichen Gärten zu sehen waren.

Der Igelstachelbart ist ein echter Hingucker im Wald. Mit seinen langen, hellen „Stacheln“, die wie kleine Eiszapfen herabhängen, wirkt er fast wie ein märchenhafter Waldbewohner. Doch um den
Fortbestand dieses faszinierenden Pilzes steht es nicht zum Besten. Er ist gefährdet, weil er ganz besondere Ansprüche an seinen Lebensraum stellt: Er wächst fast ausschließlich an alten lebenden
oder toten Laubbäumen, besonders an Buchen. Doch genau diese alten Baumriesen fehlen in vielen Wäldern. Wo Totholz beseitigt wird, verschwindet auch sein Lebensraum. Der Igelstachelbart ein
wertvoller Partner des Waldes: Als sogenannter Weißfäulepilz zersetzt er abgestorbenes Holz und sorgt dafür, dass Nährstoffe wieder in den Kreislauf des Waldes gelangen. Damit hilft er,
Lebensräume für zahlreiche Insekten, Kleintiere und Mikroorganismen zu schaffen.
Zwar gilt der Igelstachelbart als essbar und wird wegen seines Geschmacks geschätzt, sollte aber unbedingt stehen gelassen werden, um die wenigen verbleibenden Vorkommen zu schützen. Wer ihn
probieren möchte, findet ihn heute problemlos als Zuchtpilz im Handel.
Außerdem wird ihm in der Naturmedizin und Forschung eine mögliche heilende Wirkung nachgesagt, etwa im Bereich der Nerven- oder Verdauungsgesundheit. Wissenschaftlich wird dazu noch geforscht,
doch das Interesse an diesem besonderen Pilz wächst stetig.
Der Pilz auf dem Foto wurde von einem NABU-Mitglied auf einem gefällten Buchenstamm entdeckt. Ein beeindruckender Fund, über den wir uns sehr freuen.

Wir setzen uns ein für gesunde Lebensräume und Artenschutz in unserem
Umfeld. Möchten Sie sich mit uns für die Natur Weinstadts engagieren?
Wir suchen dringend Aktive in der Vorstandsarbeit.
Bei Interesse melden Sie sich gerne bei Hermann Spiess, Tel.: 61585 oder
kommen Sie zu unserer monatlich stattfindenden NABU Monatsrunde ins YiaMas,
Großheppach – jeden 2. Donnerstag im Monat um 19 Uhr.
Wer einen hilfsbedürftigen Vogel findet und diesen aufnimmt, muss sich im Klaren sein, dass die adäquate Versorgung Zeit und Geld kostet und eine manchmal längere Fahrt zu einer Pflegestelle bedeutet.
Mehr hierzu findet Ihr hier
Das Artensterben ist eines der wesentlichen Naturschutz- und Umweltthemen unserer Generation
NABU Weinstadt bittet die Grundstücksbesitzer um Mithilfe