Mühlbachputzete – Pack mit an!

Bild: NABU-Weinstadt, Karina Fischer
Bild: NABU-Weinstadt, Karina Fischer

Am Samstag, 22. März ist es wieder soweit: Wie jedes Jahr heißt es ran an den Mühlbach! Im Rahmen der Kreisputzete kümmern sich der NABU und der OBV darum, den Bach von Unrat, Schlamm und wildem Bewuchs zu befreien – damit er weiterhin munter plätschern kann.

 

Dafür brauchen wir viele helfende Hände! Die Arbeit kann zwar anstrengend sein, und ja, es wird nass und dreckig – aber gemeinsam macht’s richtig Spaß!

 

Zieh dir am besten robuste Klamotten an, die schmutzig werden dürfen, und denk an Gummistiefel. Falls du eine Schaufel oder einen Spaten hast, bring ihn gerne mit. Handschuhe stellen wir, und für eine leckere Vesper samt Getränken ist natürlich gesorgt. Anmeldung bitte bis 25. Februar über Email an: vorstand@nabu-weinstadt.de. Treffpunkt ist 9 Uhr in der Mühläckerstraße. 

 

 

Wir freuen uns auf dich – sei dabei!


Stunde der Wintervögel

Bild: NABU-Weinstadt, Karina Fischer, Spatz
Bild: NABU-Weinstadt, Karina Fischer, Spatz

Vom 10. bis 12. Januar 2025 lädt der NABU erneut zur deutschlandweiten „Stunde der Wintervögel“ ein. Naturfreunde sind aufgerufen, eine Stunde lang Vögel an Futterstellen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu beobachten, zu zählen und die Ergebnisse an den NABU zu übermitteln.

 

Im Fokus der Aktion stehen bekannte und oft verbreitete Vogelarten aus Siedlungsgebieten, wie Meisen, Finken, Rotkehlchen oder Spatzen.

 

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte citizen-science-Aktion und wird 2025 bereits zum 15. Mal durchgeführt. Das Eingabeformular und weitere Infos finden Sie auf www.nabu.de. Herzlichen Dank für Ihr Engagement und Ihre Teilnahme!


Liebe Mitglieder und Freunde des NABU

seit über 30 Jahren waren Sie es gewohnt von Hermann Spiess, unserem Vorsitzenden der NABU-Ortsgruppe Weinstadt, die Einladung zur Mitgliederversammlung sowie einen Rückblick auf das vergangene Jahr und eine Einstimmung auf das kommende Jahr zu erhalten.

In diesem Jahr ist leider alles völlig anders gekommen. Ein Teil von Ihnen hat es sicher bereits mitbekommen. Hermann Spiess ist völlig überraschend schwer erkrankt und kann uns leider nicht mehr unterstützen. In der letzten Mitgliederversammlung hatte er bereits angekündigt, dass er für eine weitere Wahlperiode aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird.  

Trotz einiger Bemühungen haben wir leider noch keinen Nachfolger für Hermann Spiess und auch keinen Stellvertreter gefunden. Der Weiterbestand unserer NABU-Ortsgruppe ist aber sichergestellt. Die Führung des Vereins, die Hermann Spiess immer zuverlässig und vertrauensvoll erledigt hat, wurden nahtlos von den anderen gewählten Amtsträgern und von Engagierten unserer Ortsgruppe übernommen.

Ich, Harald Maier, unterstütze den Vorstand seit einem Jahr und möchte Sie kurz über unseren Status informieren:

Ich habe Kontakt mit dem Landesverband aufgenommen, um das Fortbestehen unserer Ortsgruppe sicherzustellen: wir haben laut unserer Satzung neben Hermann Spiess mit Karina Fischer und Jürgen Frank zwei gewählte Vorstandsmitglieder. Da beide ihr Amt als Schriftführer bzw. Kassiererin dankenswerterweise weiterhin wahrnehmen werden, kann die Ortsgruppe entsprechend unserer Satzung ordnungsgemäß weitergeführt werden, auch wenn wir aktuell keinen gewählten Vorsitzenden haben. Dies kann aber kein Zustand auf Dauer sein. Wir sind sehr daran interessiert, dass wir wieder einen Vorstand oder ein Vorstandssprecherteam mit drei gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern besetzen können. 

Deshalb wenden wir uns heute in dieser Form an unsere Mitglieder: Wer wäre bereit, sich einzubringen und hat Interesse, in einem Vorstandsteam mitzuarbeiten? Wenn Sie mehr über die Aufgaben wissen wollen, dann melden Sie sich bitte bei uns. Wir freuen uns sehr und sind gerne bereit, auf Ihre Wünsche und Interessen an der Arbeit in einer Ortsgruppe, die sich dem Natur- und Artenschutz verschrieben hat, einzugehen.   

Die nächste Mitgliederversammlung findet erst im Herbst 2025 satt – warum ist das so?  Wie seit vielen Jahren üblich, fanden die Mitgliederversammlungen immer Ende März statt. Laut Satzung müssen sie „einmal jährlich“ durchgeführt werden. Der NABU Baden-Württemberg hat aber gerade alle Ortsgruppen angewiesen, ihre Satzungen auf Vorgabe des NABU-Bundesverbandes bis zum Ende des Jahres 2025 zu aktualisieren. Daher haben wir uns zu folgendem Ablauf für das nächste Jahr entschieden:

Die neue Satzung wird von uns in Abstimmung mit dem NABU BW, den Notaren und dem Registergericht aktualisiert und muss dann den Mitgliedern der Weinstädter NABU-Ortsgruppe in der nächsten Mitgliederversammlung zur Annahme vorgeschlagen werden. Nach Ihrer Zustimmung folgt dann die Eintragung im Registergericht und die Weiterleitung an das Finanzamt.

 Da der Prozess erfahrungsgemäß Zeit in Anspruch nimmt, werden wir die

Mitgliederversammlung voraussichtlich im 4. Quartal 2025 durchführen. Bis dahin werden wir auch klären ob, und in welcher Form die Ortsgruppe weitergeführt werden kann. Daher ist es uns so wichtig, dass wir von Ihnen Unterstützung im Vorstandsteam bekommen, denn ohne ein dann zu wählendes Vorstandsteam kann ich mir die Arbeit ohne weitere Unterstützung langfristig nicht vorstellen. Im Jahr 2026 würde die Ortsgruppe ihr 90jähriges Jubiläum feiern. Es wäre doch sehr schade, wenn dies nicht mehr möglich sein sollte.

 

Wie geht es jetzt weiter?

Der Kassenabschluss und die Kassenprüfung für das vergangene Jahr wird selbstverständ-lich gerade durchgeführt und der Landesverband wird, wie vorgesehen, neben dem Kassenbericht auch über unsere Aktivitäten im Jahr 2024 informiert werden. Mit diesem Schreiben erhalten Sie neben unserem Jahresrückblick auch wieder unser NABU-Programm sowie das tolle Programm unserer NABU-Ortsgruppen-Jugend (NAJU) für

2025.

 

Wenn Sie unserem Jahresrückblick lesen, werden Sie feststellen, dass wir im Jahr 2024, trotz der schwierigen Lage im Vorstandsbereich, einiges auf die Beine gestellt haben und das auch im folgenden Jahr vorhaben. Hermann Spiess steht uns leider mit seinem immensen Naturschutz-Wissen für unsere Exkursionen nicht mehr zur Verfügung. Für das Jahr 2025 haben wir daher ein etwas schlankeres Programm aufgelegt und für Sie auch Veranstaltungen der Ortsgruppe Waiblingen bei uns aufgenommen. Dies hat sich 2024 schon sehr bewährt. Vielen Dank dafür an die Ortsgruppe Waiblingen und besonders an Bruno Lorinser.

 Für die Übergangszeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung stehe ich, nach Rücksprache mit Hermann Spiess und den gewählten Vorstandsmitgliedern, für alle Angelegenheiten rund um die Ortsgruppe als Ansprechpartner zur Verfügung. Sollten Sie Fragen und Anregungen haben, oder sehr gerne auch Interesse an der Mitarbeit im Vorstand haben, kontaktieren Sie mich gerne.

 

Ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen:

Ich bin erst seit knapp 3 Jahren vom passiven Mitglied zum aktiven Teil der Ortsgruppe gewechselt, habe in dieser Zeit tolle Menschen kennenlernen dürfen und hätte mir nicht vorstellen können, dass ich Ihnen jetzt Nachdenkliches zur Zukunft unserer Ortsgruppe schreibe. So können Sie mich erreichen:

 

Harald Maier

Panoramastraße 26 (Ortsteil Beutelsbach)

71384 Weinstadt

Festnetz:  07151/65275, jedoch ohne Sprachbox

Mobil:   0157/32357432

Email:   maierharald59@t-online.de

 

Ich habe Interesse an den Schönheiten der Natur, insbesondere an unseren heimischen Orchideen, den Steinkäuzen und Eulen und gehe das ganze Jahr über in die Wälder, um nach Pilzen Ausschau zu halten. Außerdem bin ich seit diesem Jahr ehrenamtlicher Wespen- und Hornissenberater und helfe bei der Umsiedlung der heimischen Hornissen mit.

 

Abschließend noch eine Klarstellung in eigener Sache:

Ich werde das Amt eines allein verantwortlichen Vorstandsvorsitzenden der Ortsgruppe Weinstadt aus verschiedenen Gründen auch künftig nicht übernehmen. Ich bin aber gerne bereit, mich weiterhin aktiv zu beteiligen und auch in der Vorstandsarbeit in einem gleichberechtigten Sprecherteam mitzuwirken. Finden sich mindestens 2 weitere Personen für ein solchen Team, dann bin ich bereit, mich weiter einzusetzen und stelle mich mit dem Team in der nächsten Mitgliederversammlung zur Wahl.   

Ich hoffe, Sie konnten die Weihnachtszeit gesund in unserer herrlichen Natur genießen. 

Mit herzlichen Grüßen und alles Gute für Sie und Ihre Familien im Neuen Jahr!

 

Ein ganz besonders lieber Gruß geht natürlich von uns allen an Elke und Hermann Spiess!

 

 

Harald Maier, auch im Namen von

Karina Fischer, Jürgen Frank, Claus Hainbuch und Hans Ruff.

 

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Noch eine wichtige Bitte in eigener Sache an Sie:

Wir möchten alle Mitglieder, die noch keine EMail-Adresse beim NABU hinterlegt haben, bitten, uns diese bis spätestens zur nächsten Mitgliederversammlung zukommen zu lassen.  Dies erleichtert es uns, mit Ihnen in Kontakt zu treten und Ihnen z. B. die Einladungen zur Mitgliederversammlung oder andere aktuelle Informationen, wie z. B. unseren Jahresrückblick, zukommen zu lassen. Damit sparen wir Kosten und belasten die Umwelt deutlich weniger. Sollten Sie keine eigene EMail-Adresse besitzen, dann fragen Sie doch bitte in Ihrem Familien- oder Freundeskreis nach. 

 

 

Sie helfen uns damit sehr, vielen Dank dafür !!!


Igelkinder im September - Igel zählen für die Wissenschaft

Bild: NABU-Weinstadt, Karina Fischer
Bild: NABU-Weinstadt, Karina Fischer

Ab September sind Jungigel in unseren Gärten und Parks unterwegs. Helfen Sie mit, den Stacheltieren eine sichere Umgebung zu bieten. Ein naturnaher Garten bietet ihnen wertvollen Schutz. Laub- und Reisighaufen sowie unaufgeräumte Ecken dienen ihnen als Unterschlupf und Schlafplätze. Wichtig ist, keine Mähroboter im Garten zu verwenden, da diese Igel verletzen können. Verzichten Sie auf Pestizide und gestalten Sie den Garten vielfältig, um den Jungigeln zu helfen, den Winter gut zu überstehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monitoring zur Verbreitung und Vorkommen von Igeln: Im Zeitraum vom 20. bis 30. September können Igelsichtungen (auch Totfunde) z. B. unter

 www.nabu-naturgucker.de gemeldet werden. Machen Sie mit, damit gezielte Artenschutzmaßnahmen initiiert werden können.


Invasive Neophyten in Weinstadt

Die Exkursion zu den Neophyten kann aus organisatorischen Gründen in diesem Jahr leider nicht stattfinden. 

 

(Potenziell) invasive Neophyten sind Pflanzen, die in ein neues Gebiet eingeführt wurden und dort einheimische Arten verdrängen können. In Weinstadt sind beispielsweise das Drüsige Springkraut, der Schmetterlingsflieder, der Feinstrahl (einjähriges Berufkraut) und die Ambrosie anzutreffen.

 

Das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) stammt ursprünglich aus dem Himalaya und verbreitet sich entlang von Flüssen und Waldrändern, wo es die heimische Flora verdrängt. Es wächst sehr schnell, erreicht in kürzester Zeit Höhen von über zwei Metern, überwuchert und erstickt dadurch einheimische Pflanzen. Für sein rasches Wachstum benötigt es eine ausreichende Wasserversorgung und entzieht somit dem Boden in großen Mengen das Oberflächenwasser.

 

Der Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii), ursprünglich aus China, ist für seine schönen Blüten bekannt, breitet sich jedoch in der Natur schnell aus. Er gedeiht vorwiegend auf Magerstandorten mit ihrer besonderer Artenvielfalt und -reichtum. Pflanzen wie Natternkopf, Mohn, Kuhschelle oder Resede haben kaum eine Chance. Zudem verwandelt er magere Standorte in nährstoffreiche Böden und zerstört somit das immer seltener werdende Biotopsystem.

 

Der Feinstrahl (Erigeron annuus), eine Pflanze aus Nordamerika, vor allem auf Wiesen und Brachflächen breitet er sich enorm aus, hemmt durch bestimmte Stoffe den Wuchs der Nachbarpflanzen und reduziert massiv die Artenvielfalt. Das Ausreißen mit der Wurzel ist die einzige effektive Maßnahme.

 

Die Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia), ebenfalls aus Nordamerika, ist besonders problematisch, da sie starke Allergien auslösen kann und zudem in der Landwirtschaft als Unkraut auftritt.

 


Aufruf zur Wahl des Jahres 2025

Liebe Naturfreunde,

Die Wahl des Jahres steht an und ihr habt die Möglichkeit, einer ganz besonderen Vogelart eure Stimme zu geben.

Bild: Hausrotschwanz, NABU-Weinstadt Karina Fischer
Bild: Hausrotschwanz, NABU-Weinstadt Karina Fischer

In diesem Jahr stehen fünf faszinierende Vögel zur Auswahl, die alle symbolisch für den Schutz unserer Natur stehen:

Schwarzstorch – ein seltener Waldbewohner, der ungestörte Lebensräume benötigt, die Gewässer aufweisen. Früher boten Bäche und Flüsse ein reich gedecktes Buffet. Heute fließt kaum ein Bach oder Fluss mehr frei. Die Ufer sind kahl und verbaut, das Wasser trüb und leblos.

Stimme für mich, wenn du für natürliche Gewässer bist!


Schwarzspecht – der „Baumeister“ des Waldes, dessen Höhlen vielen anderen Tieren ein Zuhause bieten. Doch fehlen mir Grundstücke und Baustoffe, denn Wildnis hat wenig Platz und Bäume dürfen nicht alt werden.

Stimme für mich, wenn du für mehr ungestörte Natur und Naturwald bist!


Waldohreule – geheimnisvoll und nachtaktiv, sie ist ein Symbol für die Artenvielfalt in offenen Landschaften. Nach meinen Jagdflügen über leergeräumte und gespritzte Felder und Wiesen plagt mich der Hunger. Weit und breit keine Maus in Sicht. Am Feldrand finde ich noch nicht einmal einen einzelnen Schlafbaum oder Strauch. Daher kämpfe ich für Feldgehölze und pestizidfreies Grünland.

Stimme für mich, wenn du für eine naturverträgliche Landwirtschaft bist!


Hausrotschwanz – ein kleiner Stadtvogel, der beweist, dass die Natur auch in urbanen Räumen ihren Platz hat. Energiesparende Wärmedämmungen, Sanierungen und Neubauten finde ich super – doch bitte mauere mein Nest nicht ein. Lasst mir, den Spatzen und Co. einen kleinen Wohnraum. Mut zur Lücke! Auch das Stadtgrün weicht Asphalt oder wird totgepflegt. In den Gärten gibt’s nur kurzgeschorenen Rasen statt Blumenwiese als Insektenbuffet.

Stimme für mich, wenn du für gefiederte Nachbarn und mehr Stadtnatur bist!


Kranich – majestätisch und beeindruckend, ein Wanderer zwischen den Jahreszeiten und Symbol des Glücks. Doch was ich auf meinem Zug sehe, macht mir Sorgen: Unsere blauen Lebensadern versiegen. Warum trockengelegte Moore, versiegelte Flächen und Flüsse? Sie speichern Wasser und schützen vor Hochwasser. Schon jetzt hinterlässt die Klimakrise staubtrockenen Boden. Und sie zwingt mich zu einem früheren Zug. Grabe mir nicht das Wasser ab! Wähle mich, wenn du für einen sorgsamen Umgang mit Wasser und für natürlichen Klimaschutz bist!"

Stimme für mich, wenn du Zugvögel willkommen heißt!

 

Jede dieser Arten ist einzigartig und braucht unseren Schutz. Mit eurer Wahl helft ihr, die Aufmerksamkeit auf ihre Bedeutung und ihre bedrohten Lebensräume zu lenken. Eure Stimme kann viel bewirken! Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für die Vielfalt und Schönheit unserer Natur.

Wählt jetzt euren Favoriten und unterstützt den Naturschutz!

 

Herzlichen Dank für eure Teilnahme!
Euer NABU Weinstadt


Asiatische Hornisse

Asiatische Hornisse, Bild: NABU-Berlin, Siga
Asiatische Hornisse, Bild: NABU-Berlin, Siga

Seit 2008 breitet sich die erstmals in Bordeaux auf europäischem Boden nachgewiesene Hornissenart auf unserem Kontinent aus. Die ursprünglich auf eine einzige, versehentlich eingeschleppte Königin zurückzurückgehende Population hat inzwischen Spanien und Frankreich vollständig besiedelt. 

Die Art wurde erstmals 2014 auch in Deutschland nachgewiesen. Sie gilt vornehmlich für die Imkerei als Problem, da die Tiere Bienenvölker regelrecht belagern und bis zu 80 Prozent ihres Eiweißbedarfs mit erbeuteten Honigbienen decken können. Aufgrund der hohen Besiedelungsdichten mit fünf bis zwölf Nestern pro Quadratkilometer können die Insekten insbesondere städtischen Imker*innen erheblichen wirtschaftlichen Schaden zufügen. Die Auswirkungen auf andere Insektenarten sind unklar; für Menschen sind die Hornissen, die üblicherweise sehr hoch in Baumkronen nisten, jedoch meistens keine Gefahr.

Mehr Informationen findet Ihr hier                                                                    mit freundlicher Genehmigung der UNI-Hohenheim

 


Schmetterlinge - Eine Reise durch deutsche Blüten

Sie verzaubern uns jedes Frühjahr und Sommer mit ihrer Anwesenheit. Mit
über 3.700 Arten, die meisten davon Nachtfalter und 185 Arten Tagfalter,
gibt es bei uns eine erstaunliche Vielfalt. Von den leuchtend
orange-schwarzen Admiral-Faltern bis hin zu den zarten Zitronenfaltern
mit ihren gelben Flügeln.

Die hübschen Insekten sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch
wichtige Bestäuber und ein Zeichen für ein gesundes Ökosystem. Leider
sind einige Arten durch Umweltveränderungen und den Verlust ihrer
Lebensräume bedroht. Raupenfutterpflanzen sind die Grundlage für das
Leben unserer Schmetterlinge und für die nächste
Schmetterlingsgeneration. Eine der wichtigsten Raupenfutterpflanzen ist
die Brennnessel. Heimische Pflanzen bieten den Schmetterlingen die
notwendige Nahrung, als Futterquelle für Raupen, wie auch als auch als
Nektarspender für adulte Schmetterlinge und einen geeigneten Lebensraum,
um ihre Lebenszyklen zu vollenden. Einige unserer Schmetterlinge können
gut z.B. am Klingenkopf oder dem Enzianstückle beobachtet werden, wie
der immer selten werdende Schachbrett.


Weinstädter Steinkauz-Projekt

 

Unsere NABU-Gruppe betreut 43 Steinkauz-Niströhren in Weinstadt. Diese werden regelmäßig zwei-

 

bis dreimal im Jahr kontrolliert, defekte Röhren repariert und ersetzt. Wenn der Nachwuchs bis Anfang Juni groß genug geworden ist, werden die Jungvögel gewogen, vermessen und beringt.

 

 

 

Die Bruterfolge aus Weinstadt und die erhobenen Daten werden dann über die Steinkauz-Rems/Murr-Kreisgruppe zur Vogelwarte Radolfszell gemeldet, wo sie anschließend wissenschaftlich ausgewertet werden.

In diesem Jahr hatten wir leider nur 2 erfolgreiche Brutpaare mit insgesamt 5 großgezogenen Jungvögeln. Leider ging die Anzahl der Brutpaare in den letzten 3 Jahren zurück. Momentan können wir nur mutmaßen, was die Gründe sind. Aber wir bleiben dran und hoffen, in den nächsten Jahren wieder bessere Bruterfolge vorweisen zu können.

 

Mehr dazu findet Ihr hier


Insektensterben: Ein leises Drama mit großen Folgen

Das alarmierende Insektensterben macht deutlich, wie fragil und wertvoll die kleinen Bewohner unserer Erde sind. In den letzten Jahren sind die Insektenpopulationen weltweit stark zurückgegangen, vor allem in Europa und Nordamerika. Schuld daran sind hauptsächlich die intensive Landwirtschaft, jede Menge Pestizide, der Verlust von Lebensräumen durch Urbanisierung und der Klimawandel.

 

Insekten spielen eine entscheidende Rolle in Ökosystemen: Sie bestäuben Pflanzen, zersetzen organisches Material und dienen als Nahrungsquelle für viele Tiere. Wenn die Insekten verschwinden, hat das also einschneidende Folgen für die Biodiversität und damit für die Stabilität unserer Ökosysteme und die gesunde und natürliche Entwicklung aller Lebewesen. Und ja, das betrifft am Ende auch uns Menschen.

 

Deshalb müssen wir dringend was tun: nachhaltiger wirtschaften, natürliche Lebensräume schützen und den Einsatz von Pestiziden reduzieren. Fördern Sie Biodiversität durch Umwandlung von Grünflächen in natürliche Lebensräume, Pflanzen einheimischer Arten, Verzicht auf Pestizide, Reduktion der nächtlichen Lichtverschmutzung und Vermeidung von Chemikalien und Streusalz. Jede Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen. Nur so können wir diesen negativen Trend stoppen und unsere kleinen, summenden Freunde retten.

 


Mühlbach-Putzete

Bild: NABU-Weinstadt, Karina Fischer
Bild: NABU-Weinstadt, Karina Fischer

Im Rahmen der alljährlichen Kreisputzete hat der NABU Weinstadt zusammen
mit dem OBV Endersbach schon seit vielen Jahren die Aufgabe übernommen,
den Mühlbach von Unrat Schlamm und Verwachsungen zu säubern, damit der
Bach weiterhin munter plätschern kann und nicht verlandet.

Hierzu werden Helfer benötigt, wobei darauf hingewiesen werden muss,
dass diese Tätigkeit körperlich anstrengend ist und man dabei nass und
schmutzig werden kann. Daher bitte robuste Kleidung tragen, die auch
dreckig werden darf und Gummistiefel nicht vergessen.

Hilfreich ist es ferner, wenn jeder Helfer eine Schaufel oder einen
Spaten mitbringt. Handschuhe werden gestellt und für ein gutes Vesper
und Getränke wird gesorgt.

Wir freuen uns über jeden Helfer!

Wann: Samstag, den 16. März um 9:00 Uhr
Treffpunkt: Brücke Mühläckerstr. in Endersbach


Wintergäste an der Rems

Wir möchten Sie herzlich zu einem Spaziergang entlang der Rems einladen um unsere Wintergäste wie z.B. den Eisvogel zu entdecken. Wir werden etwa 2 Std. unterwegs sein. 

Führung: Hermann Spiess und Bruno Lorinser

Wann: am Sonntag 25.02

 

Treffpunkt: 8:30 Uhr am Parkplatz Remstal-Gymnasium Endersbach oder in Waiblingen 9 Uhr mit Herrn Lorinser an der Rundsporthalle.

Teichhuhn
Bild: NABU-Weinstadt Karina Fischer
Stockenten- und Gänsesäger Paar
Bild: NABU-Weinstadt Karina Fischer


Neue Wildbienenwand, die Wildbienen können einziehen

Auf der Museumswiese (in Endersbach zwischen dem Otto-Mühlschlägel-Haus
und dem Mühlbach) wurde durch den NABU eine weitere Wildbienenwand
errichtet. Zum Einsatz kamen Schilfröhrchen, gebohrtes Hartholz und
Röhrchen aus japanischem Staudenknöterich. Die unterschiedlichen
Durchmesser sollen für verschiedenen Arten der Hohlraumbewohner
attraktiv sein. Natürliche Nistplätze, wie morsche Bäume mit
Käfergängen, sind immer seltener anzutreffen, deswegen können künstliche
Nisthilfen eine sinnvolle Hilfe zur Arterhaltung sein. An kleinen
Durchmessern der Niströhren sind z.B. bestimmte Scheren- und
Löcherbienen interessiert. Die am häufigsten anzutreffenden Bienen sind
die Gehörnte und die Rostrote Mauerbiene.

Bild: NABU-Weinstadt Claus Hainbuch
Bild: NABU-Weinstadt Claus Hainbuch
Bild: NABU-Weinstadt Claus Hainbuch
Bild: NABU-Weinstadt Claus Hainbuch
Bild: NABU-Weinstadt Karina Fischer
Bild: NABU-Weinstadt Karina Fischer


Nistkastenreinigung

Diese sollte im Sept/Okt stattfinden, nachdem die Jungvögel ausgeflogen sind, aber bevor die Winterbewohner einziehen.

Dazu zählen neben Vögeln, die einen Übernachtungsplatz dort haben,

auch Insekten oder Kleinsäuger. Alternativ ist jetzt der richtige Zeitpunkt, bevor die Brutzeit beginnt.

 

In der Regel reicht es das alte Nest (mit Handschuhen, da oft von Parasiten befallen) zu entfernen und auszufegen. Zuvor anklopfen, damit etwaige Bewohner ihn vor dem Öffnen verlassen können. 

 

Wenn der Kasten stärker verschmutzt sein sollte, kann er mit warmem Wasser

 

und einer Bürste gereinigt werden. Danach vollständig trocknen lassen.


Frühblüher

Die Tage werden länger und wärmer und die ersten Frühblüher, wie der
hellblaue Krokus, Schneeglöckchen und Winterlinge zeigen sich. Der
Seidelbast, hier in Weinstadt wächst er in „Sanitas Kräutergarten“, ist
auch schon da. Für Menschen ist er hochgiftig, für Vögel und Insekten
eine wichtige Nahrungspflanze, genauso wie die Kornelkirsche, mit ihren
gelben Blüten und die Sal-Weide (Weidenkätzchen). Eine gute Idee für den
Garten ist das heimische Leberblümchen, es blüht vom März bis April und
liefert reichlich Pollen für 18 Wildbienenarten.

Auch die Hasel, Erle und die Birke blühen. Für die Allergiker leider
keine Freude.


125 Jahre NABU

Am 1. Februar 1899 gründete Lina Hähnle in der Stuttgarter Liederhalle
den Bund für Vogelschutz, den sie 38 Jahre lang geführt und mit ihrer
zupackenden Art unverwechselbar geprägt hat. Sie hat mit Gefühl gekämpft
und erreicht, dass das Thema Artenschutz in das öffentliche Bewußtsein
gelangt. Sie klärte mit Führungen und Vorträgen auf, bewirkte eine
Änderung des Reichsvogelschutzgesetzes, setzte Jagdverbote durch, als
Hüte mit Federn in Mode waren und dafür massenhaft Silberreiher und
Paradiesvögel ihr Leben lassen mussten. Sie erwarb Naturschutzflächen
(Teile Federsee), die heute noch vom NABU betreut werden. 125 Jahre NABU
– viel hat sich seit der Gründung getan. Heute kämpfen insgesamt 940.000
Mitglieder und Fördernde in Deutschland für den Schutz und Erhalt
unserer Lebensräume. Die Ehrenamtlichen kümmern sich um den praktischen
Arten- und Biotopschutz vor Ort und setzen sich für eine Vielzahl von
Aktionen und Projekten ein. Wer sich für die Arbeit des NABU Weinstadt
interessiert, ist herzlich eingeladen zu unserem Stammtisch zu kommen.
Termine werden im Blättle veröffentlicht und sind auf unserer
Internetseite einsehbar.


Rückkehr der Zugvögel

Bild Alina Lokietz
Bild Alina Lokietz

Nach und nach kommen die Zugvögel wieder in ihre Brutgebiete. Die Misteldrossel kehrt als eine der Ersten zurück und beginnt bald im Jahr mit dem Brutgeschäft. Sie bevorzugt halboffene Landschaften mit hohen Bäumen und lichte Wälder als Lebensraum und kann hier in Weinstadt z.B. im Wald hinter dem Landgut Burg beobachtet werden. 

Bild Alina Lokietz
Bild Alina Lokietz

Im Sommer stehen Würmer und Insekten auf dem Speiseplan, im Winter Beeren, wie die der weißbeerigen Mistel, zu deren Verbreitung sie entscheidend beiträgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

junge Misteldrossel auf fachkundiger Pflegestelle


Nachruf

Der NABU Weinstadt trauert um sein Mitglied Dr. Gerhard Bort.

 

Herr Dr. Bort war über 40 Jahre Mitglied im NABU. Er war sehr an der Natur interessiert und hat sich zeitlebens für den Umweltschutz engagiert.

 

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.


Führung im Revier der Nachtjäger

Wasserfledermaus
Wasserfledermaus

Wann:          26. August 2023 um 19 Uhr

Treffpunkt:   Waiblingen Rundsporthalle

Führung:      Bruno Lorinser, NABU Waiblingen

 

Wenn die Dämmerung kommt, segeln sie lautlos am Himmel. Zur Internationalen Batnight am 26. und 27. August kann man die wendigen Insektenjäger auf zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland erleben. Die Batnight findet traditionell am letzten vollständigen Augustwochenende in weltweit 38 Ländern statt. In Deutschland organisiert der NABU die Batnight.

In der Talaue an der Rems sind oft schon vor Beginn der Dämmerung Fledermäuse zu sehen. Manchmal wurden aber auch schon ganz andere nachtaktive und seltene Tiere gesichtet. Wir wollen versuchen, diese heimlichen und versteckt lebenden Tiere zu entdecken. 

 

Achtung: Nicht bei Regenwetter!


Freiflächen-Solaranlage auf dem Schönbühl:

Sonnenenergie und Artenschutz – geht das?

230806_Solar_Schönbühl
230806_Solar_Schönbühl

Auf dem Schönbühl haben die Stadtwerke Weinstadt alle Flächen erworben, um ein „naturverträgliches Freiflächen-PV-Projekt“ entwickeln zu können. Dieser Solarpark soll so projektiert werden, dass er auf einer Gesamtfläche von ca. 15 ha mehr als 10 % des aktuellen Stromverbrauchs in Weinstadt CO2 -neutral erzeugen kann. Somit kann diese Anlage einen relevanten Beitrag zur Energiewende in Weinstadt leisten und ist dabei die erste große Solar-Freiflächenanlage in der Region Stuttgart.

Solar-Leuchtturmprojekt und gleichzeitig Biodiversität-Vorzeigeprojekt – geht das?

Zur Klärung dieser Frage hatten die Stadtwerke Weinstadt den BUND, die Naturfreunde und den NABU Weinstadt zusammen mit dem Kreisvertreter des Landesnaturschutz-Verbandes eingeladen. Wir wurden ausführlich über den Planungsstand des Projektes und die in zwei Schritten geplanten Abrissmaßnahmen informiert. Schwerpunkt unserer Diskussionen betrafen den Artenschutz in der Bauphase und die bis jetzt geplanten Aufwertungsmaßnahmen zur Steigerung der Biodiversität des Geländes.

Insgesamt erscheint dem NABU Weinstadt das vorgelegte Artenschutz-Konzept schlüssig. Die strukturelle Ausgestaltung von Tabuzonen und Habitaten innerhalb des Solarparks muss zusammen mit den Naturschutzverbänden weiter detailliert ausgearbeitet und abgestimmt werden. Wir haben zusammen mit den Stadtwerken vereinbart, dass dieses Besprechungsformat weitergeführt wird und dass wir unsere konkreten Anforderungen zum Artenschutz einbringen können (u.a. Erhaltung bzw. Steigerung der Lebensraumqualität, Größe der Modul-bedeckten Fläche, Reihenabstand, regionales Pflanzgut von Wildpflanzen und Sträuchern, Pflegekonzept mit Mahd- und/oder Beweidungsmanagement, Ausgleichsverpflichtungen und Monitoringkonzept zur langfristigen Sicherstellung der Biodiversität).

Wie steht der NABU zur Energiewende in Weinstadt?

 

Weinstadt muss bis 2035 klimaneutral werden. Dazu wird bis Februar 2024 zusammen mit Experten und unter Beteiligung der Bürger Weinstadts ein Klimaschutz-Aktionsplan erstellt. In diesem wird die Energiewende (Wärme und Strom) eine zentrale Rolle spielen. Der NABU Weinstadt favorisiert Solaranlagen auf bereits versiegelten Flächen wie z. B. Dächern (Gewerbe und Privat), Parkplätzen oder z. B. an Lärmschutzwänden. Wir haben aber keine Zeit zu verlieren und sind der Meinung, dass wir auch in Weinstadt nicht ohne Solarparks in der Freifläche auskommen werden. Daher unterstützen wir – neben der Windkraft in Weinstadt – einen Solarpark auf dem Schönbühl, der ein Vorzeigeprojekt für eine herausragende Biodiversität darstellen muss.


60 Jahre im Einsatz für den Naturschutz

Im Rahmen der diesjährigen NABU-Jahresversammlung konnte eine eher seltene Ehrung vorgenommen werden. Frau Margarete Kayser durfte für Ihre 60-jährige Mitgliedschaft geehrt werden. An der Seite Ihres Mannes Kurt hat sie sich stets für den Naturschutz eingesetzt und zeigt sich auch heute noch sehr interessiert für die Belange des Naturschutzes. Gerne teilt sie Ableger aus ihrem Garten und stellt auch Literatur aus der umfangreichen Sammlung ihres verstorbenen Mannes zur Verfügung. Aufmerksam beobachtet sie das Geschehen in den Nistkästen in ihrer Umgebung und versucht Abhilfe zu organisieren, wenn mal was nicht in Ordnung zu sein scheint.

 

Kurt Kayser war von 1968 bis 1992 Vorsitzender des NABU Weinstadt. Er hat sich besonders für Eulen und Steinkäuze eingesetzt. Wir bedanken uns bei Margarete für die lange treue Mitgliedschaft und ihr stetes Engagement.


Günther die Schwalben und die Feuerwehr

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz kam es am letzten Freitag, den 31.3.2023 für die Weinstädter Feuerwehr. In der Schulstraße in Endersbach soll in diesem Jahr ein altes Bauernhaus abgerissen werden, an dem sich seit langer Zeit Mehlschwalbennester befinden. Diese Nester müssen daher vor dem Abriss umgesiedelt werden.

Als alternativer Standort bot sich der Dachtrauf am Giebel der Grundschule Endersbach förmlich an.

Das Hochbauamt der Stadt genehmigte dann, neue Schwalbennester an der Schule anzubringen. Der Umzug musste jetzt zeitnah erfolgen, damit die Schwalben bei ihrer Rückkehr aus dem Süden bereits die neuen Behausungen vorfinden und beziehen können.

 

 

Da der Giebel sehr hoch ist, brauchte der NABU die Unterstützung der Feuerwehr, die nur mit ihrer Drehleiter diese Höhe erreichen und ein sicheres Arbeiten ermöglichen konnte. Unser NABU-Mitglied Günter Schaub erklärte sich dankenswerter bereit, die Nester in dieser für manche doch schwindelerregenden Höhe anzubringen. 

 

Wir möchten uns hiermit bei allen Beteiligten (Stadtverwaltung, Feuerwehr und Günter) für die Unterstützung bedanken. Ab sofort können die Afrikarückkehrer in ihr neues Quartier einziehen. Als nächstes müssen jetzt nur noch die alten Nester entfernt werden, damit sich nicht die eine oder andere Schwalbe bei ihrer Rückkehr in den Altbau verirrt.


Einladung zum Streuobsttag am Sonntag, 23. Oktober 2022

Nach 2-jähriger Corona-Pause freuen wir uns alle, dass der Weinstädter Streuobsttag mit einem tollen Angebot rund um das Thema Streuobst mit vielen Präsentationen und Mitmachaktionen für Jung und Alt wieder auf der Großheppacher Mühlwiese stattfinden wird.

 

Im Rahmen der interessanten und vielseitigen Veranstaltung vieler Weinstädter Vereine bietet der NABU Weinstadt wieder speziell für Kinder ein Programm an, bei dem sie selbst basteln und bauen dürfen. Je nach Alter auch mit Unterstützung und Anleitung des NABU oder der Eltern dürfen sie einen Vogelnistkasten zusammenbauen oder ein Nistholz für unsere Wildbienen bohren

Folgende interessante Angebote bieten die teilnehmenden Obst- und Gartenbauvereine sowie die Naturschutzvereine an:

 

1.   Informationen

-      rund um den Honig,

-      zur BIO-Zertifizierung von Streuobstwiesen,

-      zum Mistelprojekt,

-      zur Wühlmausbekämpfung,

-      zur Streuobstbörse der Stadt sowie

-      zur Weiterverarbeitung von Apfelsaft.

 

2.   Präsentationen und Vorführungen von Landmaschinen, Pflegegeräten und Bienenschaukasten.

 

3.   Aktionen:

 

-      Apfelverkostung,

-      Apfelsaft pressen,

-      Vogelnistkästen bauen

-      Wildbienenhölzer bohren,

-      Apfelmus kochen sowie

-  weitere Spiel- und Bastelangebote für Kinder rund um das Thema Streuobst.

-      Zwischen 12 und 14 Uhr findet auch eine Pflanzentauschaktion statt.

 

Natürlich wird auch wieder für Ihr leibliches Wohl bestens gesorgt werden: Leckeres vom Grill, Getränke sowie Kaffee und Kuchen.

 

Veranstaltungsort:       Mühlwiese in Großheppach

 

Termin:                         Sonntag, 23.10.22 von 11 bis 17 Uhr


NABU Jahresversammlung am 25. März 2022

Am 25. März hielt der NABU Weinstadt im Vereinsheim der Gartenfreunde seine Jahresversammlung ab. Nach 2 Jahren Pause war dies die erste turnusgemäße Versammlung im Frühjahr. Über 30 Mitglieder waren gekommen, die der Vorsitzende Hermann Spiess begrüßen konnte. Es folgte ein ausführlicher Bericht über die zahlreichen Aktivitäten des Vereins. Der 2. Vorsitzende Claus Hainbuch ergänzte den Vortrag vor allem mit der Vorstellung des neuen KlimaBündnisses Weinstadt. Der Klimawechsel hat leider einen sehr negativen Einfluss auf den Naturschutz und besonders auf die Artenvielfalt.

 

Herr Hainbuch zeigte darüber hinaus in einer Bilderschau die vielfältigen Arbeitseinsätze des NABU. Es folgten nun der Bericht über die NAJU und der Kassenbericht. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Zum Abschluss wurden für langjährige treue Mitgliedschaft geehrt: Gisela Enssle, 30 Jahre; Axel Burkartsmaier, 40 Jahre; Regine Munz, 50 Jahre.

 

Zur Unterstützung der notleidenden Flüchtlinge aus der Ukraine wurde spontan zu einer Spende aufgerufen. Es konnten 455 € gesammelt werden, die dann vom Verein auf 600 € aufgestockt wurden. Dieser Betrag wurde auf das Spendenkonto der Stadt Weinstadt überwiesen.


NABU-Führung am 9. April:

Es brummt und summt an unserer Wildbienenwand an der Rems

Wann:            Samstag 9. April um 14 Uhr, Dauer ca. 90 min

Treffpunkt:     Rems-Birkelwehr in Endersbach, Birkelstraße (Ortsteil Trappeler)

Führung:       Claus Hainbuch und Hermann Spiess

Anmeldung: nicht erforderlich, kostenfrei für alle Interessierten

Neben dem Klimaschutz ist das Artensterben eine der wesentlichen Herausforderungen unserer Generation. Die dramatische Entwicklung zeigt immer wieder sehr eindringlich der UN-Bericht zur Biodiversität: in den letzten 25 Jahren haben wir auch bei uns bereits 80% der Biomasse (Insekten am Boden und in der Luft) verloren. Auch unsere heimischen Wildbienen sind extrem betroffen.  

 

Spaziergang an der Rems, Informationen zu heimischen Wildbienen und Frühblühern in den Streuobstwiesen

 

Im Rahmen eines Spaziergangs an der Rems wird der NABU Weinstadt informieren, dass von den in Baden Württemberg noch vorkommenden 460 Wildbienenarten mehr als die Hälfte vom Aussterben bedroht sind. Die Rettung der Insekten und gerade auch der Wildbienen, die für die Bestäubung unserer Obstbäume und Beeren unerlässlich sind, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir alle sind in hohem Maße gefordert. Am Beispiel der für die Remstal-Gartenschau erstellten Wildbienenwand werden wir ausführlich erläutern, was wir selbst in unserem Garten, der Terrasse, dem Balkon oder in unseren Streuobstwiesen tun können, um unseren sehr friedfertigen Wildbienen eine Chance zum Überleben zu ermöglichen.

 

 

Außerdem bekommen Sie Informationen zu der Frage, unter welchen Voraussetzungen sich die Wildbienen besonders wohl fühlen und was sie zum Überleben und zum Sicherstellen einer möglichst großen und gesunden Nachkommenschaft brauchen.